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Der Vorstand
Caja Stübenrath (Vorsitzende)
Hauptberuflich: Referentin für Jugend, Bildung, Hochschule und Bezirksjugendsekretärin beim Deutschen Gewerkschaftsbund Rheinland-Pfalz/Saarland
Volker Steinberg (Vorsitzender)
Hauptberuflich: Referent für Jugendpolitik, Jugendverbandsarbeit und Genderfragen bei der Evangelischen Jugend der Pfalz
Miriam Duttweiler (Stellvertretende Vorsitzende)
Hauptberuflich: Referentin für Jugendverbandsarbeit bei der Arbeiter-Samariter-Jugend Rheinland-Pfalz
Sascha Zink (Stellvertretender Vorsitzender)
Hauptberuflich: Diözesanvorsitzender des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend und Leiter des Bischöflichen Jugendamtes der Diözese Mainz
am 16.02.2023 - 09:59 Uhr
am 14.05.2024 - 12:02 Uhr
Wir zeigen die rechtlichen Rahmenbedingungen auf, ebenso wie Fördermöglichkeiten, nennen Ansprechpersonen und Zuständigkeiten und geben methodische Tipps. Beispiele zu gelungenen Partizipationsprojekten in Rheinland-Pfalz sollen Impulsgeber sein. Und natürlich dürfen auch entsprechende Literaturhinweise nicht fehlen.
Diese Website ist vom Ministerium für Familie, Frauen, Kultur und Integration im Rahmen der Landesjugendstrategie JES!- Jung. Eigenständig. Stark., mit der in Rheinland-Pfalz die eigenständige Jugendpolitik umgesetzt wird, in Auftrag gegeben worden.
Da die Beteiligung junger Menschen immer bedeutender wird und zugleich von Veränderungen lebt, soll auch diese Website Veränderungen aufgreifen und stetig wachsen. Bei Hinweisen, Ergänzungen, Änderungen z.B. von Ansprechpersonen oder speziellen Informationswünschen, wenden Sie sich bitte direkt an die Redaktion bei medien.rlp - Institut für Medien und Pädagogik e.V., unter: kontakt@jungbeteiligen-rlp.de.
Grundsätze der Beteiligung
Beteiligung zielt darauf, Kinder und Jugendliche darin zu unterstützen, sich politisch und gesellschaftlich Gehör zu verschaffen. Es gilt Prozesse zu initiieren, die sicherstellen, dass junge Menschen Einfluss auf Entscheidungsprozesse nehmen können. Es geht darum, Einfluss auf das persönliche Lebensumfeld zu haben und sich eingebunden zu fühlen.
Beteiligung betrifft somit immer auch Politik, Verwaltung und andere Erwachsene. Denn es braucht die Bereitschaft, sich auf die Anliegen der jungen Menschen einzulassen und mit ihnen in den Dialog zu treten, um gemeinsam nach guten Lösungen zu suchen. Zentral ist, dass ihre Einschätzungen und Wünsche in Entscheidungsprozesse einfließen und dort Berücksichtigung finden.
Deshalb setzt sich das Ministerium für Familie, Frauen, Kultur und Integration Rheinland-Pfalz dafür ein, Beteiligungsmöglichkeiten für junge Menschen an politischen, planerischen und zukunftsorientierten Entscheidungs- und Gestaltungsprozessen, die ihr Lebensumfeld betreffen, landesweit weiterzuentwickeln und nachhaltig zu stärken.
Über die Homepage sollen Anregungen zur Stärkung der Beteiligung von Kindern und Jugendlichen in unterschiedlichen Handlungsfeldern gegeben werden.
Mehr zu Qualität von Beteiligungsprozessen
- Beteiligung knüpft an kindliche sowie jugendliche Lebenswelten an. Die Interessen der jungen Menschen sind somit Ausgangspunkt der Aktivtäten.
- Die Teilnahme beruht auf den Grundsätzen der Freiwilligkeit, Eigenverantwortlichkeit und dem Expertentum der Kinder und Jugendlichen in eigener Sache.
- Die Ausgestaltung von Beteiligungsprozessen erfolgt zielgruppenbezogen und differenzsensibel. Hinsichtlich von Zugängen, Inhalten und Methodik wird deshalb nach Kindern und Jugendlichen unterschieden. Vielfalt findet in Bezug auf unterschiedliche Aspekte Berücksichtigung.
- Beratung, Anleitung und Begleitung müssen durch Fachkräfte und/oder geschulte Ehrenamtliche gesichert sein – aber „ohne Dominanz der Erwachsenen“.
- Beteiligung muss auf realistische Umsetzungsperspektiven zielen, inhaltlich und zeitlich. Es soll tatsächlich etwas verändert oder gestaltet werden können. Beteiligungsprozesse zielen nicht nur auf junge Menschen, sondern binden relevante Entscheidungsträger immer wieder strategisch ein, um sicherzustellen, dass Ergebnisse aufgegriffen werden.
Weiterführende Links zu Beteiligungsstandards:
am 10.06.2022 - 09:58 Uhr
Der Weiterbildungspreis 2022 berücksichtigt insbesondere die Herausforderungen für Weiterbildungsangebote als Folge der Corona-Pandemie. Ziel des diesjährigen Weiterbildungspreises ist es, besondere Leistungen und Formate sichtbar zu machen, mit denen Einrichtungen reagiert haben, um Weiterbildungen weiter anbieten zu können, Zielgruppen anzusprechen oder den Kontakt zu den Lernenden aufrecht zu erhalten.
Für den Weiterbildungspreis 2022 können sich Weiterbildungsveranstaltungen sowie weitere Aktivitäten mit Weiterbildungscharakter bewerben, die auf die Herausforderungen der Corona-Pandemie mit innovativen Ansätzen beispielsweise in den Bereichen der Netzwerkarbeit, Zielgruppenansprache, Professionalisierung in der Weiterbildung, Medieneinsatz oder Ausbau von Medienkompetenz reagiert haben.
Alle Informationen gibt es hier: www.weiterbildungspreis.rlp.de
Jugendpolitische Vertretungsarbeit braucht Partnerschaft
Kooperationsorganisationen
Neben der Mitarbeit in einer Vielzahl an Außenvertretungen in verschiedensten Gremien auf Bundes- und Landesebene kooperiert der der Landesjugendring mit folgenden Organisationen:
am 25.10.2024 - 13:26 Uhr
Insgesamt wurden 72 qualitative Fallstudien mit Jugendlichen im Alter von 14 bis 17 Jahren durchgeführt. Die Datenerhebung erfolgte deutschlandweit von Anfang Juni bis Ende September 2023. Kernfragen der Studie decken dabei den Alltag, die Grundorientierungen, Werte, Lebensentwürfe und -ziele, und den Blick in die Zukunft ab. Zusätzlich behandelt die 5. SINUS Jugendstudie 2024 die Themen Umgang mit politischen Krisen, soziale Ungleichheit und Diskriminierung, Engagement und Beteiligung, Lernort Schule, Mental Health, Sinnsuche und Spiritualität in Social Media, Umgang mit Fake News, Geschlechtsidentität und Rollenerwartungen sowie Sport und Bewegung.
Die zentralen Ergebnisse der Studie zeigen:
- Die befragten Jugendlichen teilen das gleiche Alter, aber sind soziokulturell keine homogene Gruppe. Sie lassen sich in sieben Lebenswelten mit verschiedenen Werten und Mindsets unterteilen (siehe Sinus Institut | Sinus-Jugendmilieus).
- Trotz multipler Krisen zeigen Jugendliche (gedämpften) Optimismus.
- Den meisten Jugendlichen geht es – subjektiv – nicht schlecht.
- Die Sorgen der Jugendlichen sind meist privater Natur.
- Die „bürgerliche Normalbiografie“ ist immer noch Leitmotiv vieler Teenager.
- Die Akzeptanz von Diversität nimmt zu, die Sensibilität für Diskriminierung ist groß.
- Die Jugendlichen sind sehr sensibel für strukturelle Ungleichheiten, Chancenungleichheit halten die Jugendlichen für unfair.
- Die Awareness für die Probleme unserer Zeit übersetzt sich kaum in Politik-Interesse oder längerfristiges Engagement. Aber: Krisen können zu sporadischem Engagement motivieren.
- Die Schule ist aus Sicht der Befragten selten ein Lernort für Demokratie. Auch der Stand der Digitalisierung wird kritisiert.
- Partizipation außerhalb der Schule: Jugendliche wollen mitreden, aber nicht alle wollen mitbestimmen.
- Soziale Medien sind das wichtigste Informations- und Kommunikationsmittel.
- Die negativen Folgen des Social-Media-Konsums sind vielen Jugendlichen bewusst, z.B. Fake News oder mentale Gesundheit.
- Sport gilt als „Droge gegen Stress“.
Für weitere Informationen siehe: Sinus-Institut | 5. Sinus-Jugendstudie
am 06.07.2023 - 12:47 Uhr
Bei uns hast du die Chance jugendpolitische Gremienarbeit, eine Gedenkstättenfahrt oder den Demokratietag Rheinland-Pfalz mitzuerleben. Du machst bei Veranstaltungen und Aktionen mit und kannst deine Ideen einbringen.
Bewerbungen an info[at]ljr-rlp.de
am 10.06.2022 - 10:16 Uhr
Anmeldungen für geladene Gäste sind noch bis zum 10.06.2022 an info@ljr-rlp.de möglich.
am 30.03.2022 - 14:27 Uhr
Auf der Wiese des Jugendhauses lässt es sich vortrefflich flanieren. Dazu ein Glas Wein und etwas rheinland-pfälzisches zu Essen in der Hand – so ist es leicht auszuhalten.
Nachdem seit nunmehr vier Jahren unser Jugendpolitisches Sommerfest ausgefallen ist, möchten wir in diesem Jahr endlich wieder feiern. Dazu werden Abgeordnete des Rheinland-Pfälzischen Landtags im Gespräch mit jungen Menschen aus den Jugendverbänden Gelegenheit haben die Anliegen der Jugendlichen zu hören und nachzufragen. Es wird Raum geben, sich auszutauschen, kennenzulernen und gemeinsam Pläne zu schmieden.
am 20.11.2025 - 08:56 Uhr
Letztes Wochenende ging es für den Landesjugendring und die IFLM (Interessen- und Fördergemeinschaft für das Landschaftsschutzgebiet Maudacher Bruch) voller Tatendrang los. Mit Spaten, Apfelbaum und guter Laune fuhren wir zu einer Streuobstwiese im Maudacher Bruch.
Gemeinsam suchten wir einen passenden Platz für unseren Apfelbaum aus – geschützt und mit Raum zum Wachsen mitten zwischen den anderen Bäumen. Dann konnte es losgehen: Spatenstich für Spatenstich wurde das Loch gegraben und der kleine Apfelbaum eingesetzt. Dabei haben wir viel gelernt! Damit der junge Baum gut anwachsen kann, muss der Boden rund um die Wurzel frei bleiben – denn andere Pflanzen würden ihm in den ersten Jahren wichtige Nährstoffe und Wasser streitig machen. Deshalb legten wir über den Wurzelbereich eine stabile Pappschicht, die als natürliche Barriere dient. Anschließend wurde alles wieder sorgfältig mit Erde und etwas Mist bedeckt – ein kleines Schutzpaket für einen guten Start im neuen Lebensraum.
Und damit diese Aktion weiterwachsen kann und nicht nur wir Wurzeln schlagen, nominieren wir:
- die Evangelische Jugendzentrale Otterbach/ Lauterecken



