Inhalt

Inhalt

Komplette Seitenliste

am 07.12.2020 - 08:57 Uhr

Der Landesjugendring Rheinland-Pfalz ist der Überzeugung, dass Abschiebungen während der COVID-19-Pandemie nicht zu verantworten sind und das Leben der Abgeschobenen aufs Spiel setzen. Auch das Begleitpersonal wird unnötig in Gefahr gebracht. Daher hat er gemeinsam mit über 30 anderen Organisationen einen Aufruf von Pro Asyl anlässlich der Innenministerkonferenz am 09.-11. Dezember 2020 für ein bundesweites Abschiebungsmoratorium bis mindestens April 2021 unterzeichnet.

Zahlreiche Herkunftsländer von Asylsuchenden haben marode Gesundheitssysteme und sind nicht in der Lage, an dem Virus Erkrankte zu versorgen, heißt es in dem Aufruf weiter. Auch Staaten mit einem relativ gut aufgestellten Gesundheitssystem kommen an ihre Kapazitätsgrenze. Die Zahl der Corona-Infizierten steigt weltweit dramatisch, ganz zu schweigen von der rasant steigenden Zahl der Toten. Dennoch werden Menschen in Länder abgeschoben, in denen sich die Pandemie katastrophal auswirken könnte oder es bereits tut. Das Risiko für ihre Gesundheit und körperliche Unversehrtheit ist immens.

Insbesondere in den Wintermonaten ist in vielen der besonders von der Pandemie betroffenen Ländern nicht mit einer schnellen Besserung zu rechnen.

Den vollständigen Text des Aufrufs findet man auf www.pro-asyl.de.

Zurück zur Übersicht

Seite vollständig anzeigen


am 12.11.2018 - 11:23 Uhr

Mainz, 12.11.2018 Der Landesjugendring Rheinland-Pfalz stellte auf dem diesjährigen Demokratietag den „dorf-test“, eine landesweite Befragung vor. Jugendliche zwischen 13 und 23 Jahren und Politiker*innen (inklusive Kandidat*innen zur Kommunalwahl 2019) können noch bis Ende dieses Jahres teilnehmen und die jugendspezifische Lebensqualität vor Ort bewerten. Die Ergebnisse werden Anfang 2019 veröffentlicht.

Beim diesjährigen „dorf-test“ gibt es zwei Fragebögen. Einen für Jugendliche und einen für Politiker*innen und Kandidat*innen zur Kommunalwahl 2019. Beide können unter www.dorf-test.de aufgerufen werden. In der Befragung geht es um Freizeitmöglichkeiten, ehrenamtliches Engagement, Mobilität, Wahlalter, Schule/Ausbildung und Beteiligungsmöglichkeiten vor Ort. Neben der landesweiten Auswertung wird es auch Ergebnisse für die kommunale Ebene geben. „Ziel des Landesjugendringes ist es, Jugendliche und Politiker*innen vor Ort mit Hilfe der Ergebnisse der Befragung ins Gespräch zu bringen.“ erläutert Volker Steinberg, Vorsitzender des Landesjugendringes und ergänzt: „Jugendliche leben „vor Ort“, sie erleben Politik „vor Ort“, also sollten sie auch „vor Ort“ mitreden!“

„Eine solche Befragung haben wir 2009 bereits einmal gemacht – damals noch mit tausenden von Papierfragebögen.“ erklärt Sascha Zink, stellvertretender Vorsitzender des Landesjugendringes. Diese Mal findet die Befragung online statt. „Damals haben wir beeindruckende Ergebnisse erhalten. Grade von Politiker*innen werden wir heute noch ganz oft darauf angesprochen. Uns interessiert, wie die Jugendlichen ihre Lebensräume jetzt bewerten.“ ergänzt er. Volker Steinberg fügt hinzu: „Wir sind auch gespannt, wie die Politiker*innen die Situation bei sich vor Ort für Kinder und Jugendliche einschätzen. Mal schauen, ob das weit auseinander liegt.“

Die Befragung wird vom Landesjugendring durchgeführt und mit Unterstützung des RheinAhrCampus der Hochschule Koblenz umgesetzt. Weitere Kooperationspartner*innen sind die Landeszentrale für politische Bildung, die Landesschüler*innenvertretung, der Dachverband der Kommunalen Jugendvertretungen und die Evangelische Landjugendakademie. Die Befragung wird durch eine Homepage und eine Kampagne in den Sozialen Netzwerken (Instagram und Facebook) begleitet.

Der Landesjugendring Rheinland-Pfalz e.V. vertritt als gemeinnütziger Verein die Interessen seiner Mitgliedsverbände. Er erreicht mit seinen Mitgliedsverbänden jährlich über 200.000 Kinder und Jugendliche und ist die überparteiliche Interessenvertretung für Kinder und Jugendliche in Politik und Gesellschaft.

Zur Pressemeldung als PDF.

Kontakt:
Nadya Konrad
Öffentlichkeitsarbeit

Zurück zur Übersicht

Seite vollständig anzeigen


am 29.10.2020 - 11:56 Uhr

Im Fokus des letzten Bildungsreferent*innen-Treffens der Mitgliedsverbände des Landesjugendringes Rheinland-Pfalz stand das Engagement für Politische Bildung und Demokratiebildung von Kindern und Jugendlichen in den Verbänden.

Zurück zur Übersicht

Seite vollständig anzeigen


am 12.10.2017 - 06:33 Uhr

Der Landesjugendring insgesamt, sowie einige seiner Mitgliedsverbände sehen sich derzeit massiven Anfeindungen und Diffamierungen durch die AfD ausgesetzt, bis hin zur Forderung nach der Streichung der gesamten finanziellen Förderung durch das Land Rheinland-Pfalz.

Dazu Volker Steinberg, Vorsitzender des Landesjugendringes: „Wir nehmen mit großer Irritation wahr, dass die bisherige jahrelange konstruktive und respektvolle Zusammenarbeit mit demokratischen Parteien im rheinland-pfälzischen Landtag durch die von der AfD initiierten Diffamierungskampagnen Schaden nimmt.“

„In dieser Auseinandersetzung sind Jugendverbände und Jugendringe, sei es auf kommunaler, Landes- oder Bundesebene auf die Unterstützung aller demokratischen Kräfte angewiesen, um uns gemeinsam um eine Stärkung der Demokratie in unserem Land zu bemühen.“ ergänzt Meike Kurtz, stellvertretende Vorsitzende des Landesjugendringes. „Das Schüren von Misstrauen gegenüber einem Jugendverband, der sich seit vielen Jahrzehnten als anerkannter Träger für ein friedliches und demokratisches Miteinander und für soziale Gerechtigkeit einsetzt, ist dabei nicht zielführend.“, so Kurtz weiter.

Die Falken sind ein eigenständiger Jugendverband mit einer langen Tradition. Sie sind anerkannter, freier Träger der Jugendhilfe nach dem SGB VIII, in Rheinland-Pfalz genauso wie in allen anderen Bundesländern als auch auf Bundesebene. Sie arbeiten - wie auch in Rheinland-Pfalz  - in konstruktiver Weise in den Landesjugendringen mit.

Die Falken engagieren sich unter anderem in vielen Kommunen in Bündnissen gegen Rechtsextremismus,  gemeinsam und in guter Zusammenarbeit mit einer beeindruckenden Zahl an Organisationen und Initiativen, die die Vielfalt der zivilgesellschaftlichen Akteure im Engagement für unsere Demokratie abbilden.

Bis zu der von der AfD in Gang gesetzten Initiative wurde weder die Arbeit der Falken noch der Jugendverband als solcher in irgendeinem Bundesland in Frage gestellt.

Auf Betreiben der AfD werden aktuell auch in einigen anderen Bundesländern, so z.B. in Sachsen-Anhalt, die Falken an den linksextremen Pranger gestellt.

Die Verbände des Landesjugendringes Rheinland–Pfalz erklären daher ihre Solidarität mit ihrem Mitgliedsverband „SJD – Die Falken“ und fordern eine konstruktive Auseinandersetzung zwischen den Jugendverbänden und der Politik. Sie muss geprägt sein vom bisherigen Respekt und der Achtung in der Unterschiedlichkeit der Positionen, aber im gemeinsamen Einstehen für unsere Demokratie.

Die vollständige Solidaritätserklärung inklusive einer Liste der unterzeichnenden Verbände finden Sie hier:

https://www.ljr-rlp.de/ueber-uns/news/jugendverbaende-gemeinsam-fuer-demokratie-erklaerung-der-mitgliedsverbaende-des-landesjugendringes-rheinland-pfalz-zu-den-juengsten-angriffen-auf-den-jugendverband-sjd-die-falken

Der Landesjugendring Rheinland-Pfalz e.V. vertritt als gemeinnütziger Verein die Interessen seiner Mitgliedsverbände. Er erreicht mit seinen Mitgliedsverbänden jährlich über 200.000 Kinder und Jugendliche und ist die überparteiliche Interessenvertretung für Kinder und Jugendliche in Politik und Gesellschaft.

Kontakt:
Nadya Konrad
Öffentlichkeitsarbeit

Zurück zur Übersicht

Seite vollständig anzeigen


am 18.01.2021 - 09:25 Uhr

Der Landesjugendring Rheinland-Pfalz startet im Rahmen seiner Öffentlichkeitsarbeit zur Landtagwahl in Rheinland-Pfalz die Social Media – Kampagne 7 Wochen – 7 Tage – 7 Themen. In 7 Wochen werden bis zur Landtagswahl am 14. März 2021, die 7 zentralen Themen mit Forderungen des Landesjugendringes in den Social Media – Kanälen platziert.

Die Themenbereiche Haltung zeigen, Mobilität, Klimagerechtigkeit, politische Bildung, Wahlalter ab 16, Digitalisierung und Förderung sind bereits seit Mitte 2020 sowohl in den Landesjugendring-Accounts, Instagram und Twitter als auch auf Facebook vielfältig und mit unterschiedlichen Aktionen veröffentlicht worden. So gab es zuletzt eine digitale Schnitzeljagd zum Thema Digitalisierung oder kurze Video-Statements von Jugendlichen zum Wahlalter ab 16. Auch Initiativen aus den Mitgliedsverbänden des Landesjugendringes zum Thema Klimagerechtigkeit wurden vorgestellt.
Nun stehen in den kommenden 7 Wochen jeweils die Forderungen zu den zentralen Themen im Fokus. Es wird mit Posts zu den Forderungen zum Thema Haltung zeigen gestartet und mit Posts zu den Forderungen zum Thema Mobilität ab dem 25.01.2021 angeschlossen. Daraufhin schließen sich in jeder neuen Woche nach und nach die Themen politische Bildung (ab dem 08.02.), Wahlalter ab 16 (ab dem15.02.), Digitalisierung (ab dem 22.02.) und Förderung (ab dem 01.03.) mit den zugehörigen Forderungen des Landesjugendringes an.
In der Woche vor dem Wahltag, dem 08. März bis zum 14. März 2021 werden die Forderungen der 7 Themen täglich wieder aufgegriffen. „Wir möchten die 7 Wochen vor der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz nutzen, um auf unsere Forderungen für die Jugend(verbands)arbeit in Rheinland-Pfalz hinzuweisen und sie erneut zu bewerben,“ unterstreicht Sascha Zink, stellvertretendes Vorstandsmitglied des Landesjugendringes Rheinland-Pfalz. Zink ergänzt: „Wir sind davon überzeugt, dass unsere Forderungen zu unseren zentralen Themen in den Fokus der politischen Aufmerksamkeit gehören.“
Vielfältige Informationen zur Landtagswahl 2021 in Rheinland-Pfalz und den Forderungen gibt es auch auf der www.deine-stimme-entscheidet.de – Homepage des Landesjugendringes.

Zurück zur Übersicht

Seite vollständig anzeigen


Seite vollständig anzeigen


Die Jugendarbeit der Jugendverbände lebt durch das ehrenamtliche Engagement junger Menschen. Viele Jugendliche, die als Teilnehmer*in an Ferienfreizeiten, Gruppenstunden oder Projekten die Arbeit eines Jugendverbandes kennen gelernt haben, bekommen Lust, selber eine Kinder- oder Jugendgruppe zu leiten. Alles, was dazu an Kenntnissen für die Praxis nötig ist, wird in Aus- und Fortbildungen für ehrenamtliche Leitungskräfte vermittelt. Diese Schulungsangebote werden von den Trägern der Jugendarbeit durchgeführt und mit Landesmitteln gefördert. In diesen Förderbereich fallen auch die Schulungen, die zum Erwerb der Juleica nötig sind.

Seite vollständig anzeigen


Inhalt

Inhalt

Produktliste

Bestellung

Hiermit bestelle ich folgende Produkte:

Bestellübersicht:

Stückzahl gesamt:
0
Summe:
0,00 € *

*Alle Preise verstehen sich inkl. MwSt. und zzgl. Versandkosten.

Powered by ModuleStudio 1.4.0

Seite vollständig anzeigen


Änderung der Förderrichtlinien für Soziale Bildungsmaßnahmen während der Corona-Pandemie (01.07.2021)

Veranstaltungen der Sozialen Bildung werden in der Regel als Ferienangebote im Rahmen von Ferienfreizeiten durchgeführt. Ferienfreizeiten haben eine bewährte Tradition in vielen Jugendverbänden. Jedes Jahr nehmen in Rheinland-Pfalz knapp 110.000 Kinder und Jugendliche an Ferienfreizeiten teil.
Das Spektrum der möglichen Veranstaltungsformen ist weit, es reicht von eintägigen Angeboten ohne Übernachtung in Form von Stadtranderholungen oder Ferienaktionen bis zu mehrwöchigen Ferienfahrten und Zeltlagern.
Das rheinland-pfälzische Bildungsministerium bescheinigte den Jugendverbänden in einem Rundschreiben: „Maßnahmen der sozialen Bildung sind beispielhaft für die informelle Bildung von Kindern und Jugendlichen im Rahmen der Jugendarbeit. Sie dienen der Persönlichkeitsbildung und der Förderung des Sozialverhaltens junger Menschen, unabhängig von vorgegebenen Strukturen und Lehrplänen.“

Erhöhter Fördersatz für Maßnahmen der Sozialen Bildung

Nach über einem Jahrzehnt kontinuierlicher Verhandlungen mit Jugendministerium und Landtagsfraktionen ist es dem Landesjugendring mit gelungen, im Landeshaushaltsplan eine Erhöhung der Fördermittel für Maßnahmen der Sozialen Bildung zu erreichen. Trotz Schuldenbremse und der Umsetzung rigider Sparauflagen wurde der Haushaltstitel Soziale Bildung im Jahr 2014 um 400.000 Euro und im Jahr 2015 um 600.00 Euro erhöht. Mit diesen erhöhten Fördermitteln konnte nun  auch der Einstieg in eine stufenweise Erhöhung der Tagessätze erfolgen. Seit dem Jahr 2014 wurde der Tagessatz zunächst auf 1,50 Euro und inzwischen seit Juni 2019 auf 3,00 Euro pro Tag und Teilnehmer*in  erhöht.

 

Ab 01.07.2021 werden die Teilnehmenden der sozialen Bildung mit 4 Euro + 2 Euro pro Tag und Teilnehmer*in, gefördert durch das Aktionsprogramm des Bundes, bezuschusst. Zwingend erforderlich dazu, ist das Ausfüllen des Formulares "Aktionsprogramm der Bundesregierung "Aufholen nach Corona" Zudem wird die Förderung für die Teilnahme junger Menschen aus einkommensschwachen Familien an sozialen Maßnahmen verdoppelt und auf 15 Euro erhöht.  Auch die Förderung junger Menschen mit Behinderung sowie junger arbeitsloser Menschen wurde von 7,50 Euro auf 15 Euro verdoppelt. Zusätzlich werden, während der Sommerferien 2021, Corona-Tests  für alle Maßnahmenarten bezuschusst. Sie werden gegen Nachweis der Rechnung bis zu einer Höchstgrenze von 3 Euro durch das Jugendministerium gefördert.

Seite vollständig anzeigen


Seit einigen Jahren gibt es als Sonder-Förderbereich das Pilotprojekt „Soziale Bildung plus“.

Ziel der Pilotförderung ist es, Erkenntnisse zu den Inhalten und Ergebnissen der Maßnahmen der Sozialen Bildung zusammenzutragen. Auf dieser Basis sollen dann Ansatzpunkte für eine bessere Förderung qualifizierter sozialer Bildungsmaßnahmen bei gleichzeitig möglichst geringem Verwaltungsaufwand entwickelt werden.

Im Merkblatt Soziale Bildung Plus gibt es die verfahrenstechnischen Hinweise zur Beantragung und Abrechnung der Veranstaltungen zur Sozialen Bildung plus.

Seite vollständig anzeigen