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am 16.12.2020 - 15:07 Uhr

In unserer Geschäftsstelle gibt es einige personelle Änderungen und Neuerungen:
Neue Geschäftsführung, neue Bildungsreferentin und neue Verwaltungsfachkraft. Das Team in der Raimundistraße 2 in Mainz ist wieder vollständig!

Die Geschäftsführung des Landesjugendringes Rheinland-Pfalz hat zum 01.09.2020 gewechselt. Fortan wird Nadya Konrad als Nachfolgerin von Delia Helmerking die Belange und Geschäfte des Landesjugendringes leiten und fortführen. Den Landesjugendring Rheinland-Pfalz kennt Nadya Konrad bereits seit vielen Jahren: Zuvor war sie als Bildungsreferentin im Landesjugendring tätig.
Seit dem 01.09.2020 haben wir aus diesem Grund in der Geschäftsstelle auch eine neue Bildungsreferentin. Julia Mungenast besetzt nun diese Position. Sie hat zuvor als Referentin beim BDKJ Berlin und dem Malteser Hilfsdienst e.V. in Limburg gearbeitet, die Projektstelle „Tage ethischer Orientierung“ und den Schulsanitätsdienst betreut. Sie übernimmt nun von Nadya Konrad das Aufgabenfeld der Bildungsreferentin beim Landesjugendring.
Und eine weitere Person kam neu ins Landesjugendring-Team: Kerstin Stutz startete zum 01.8.2020 in der Geschäftsstelle und kümmert sich um das Sekretariat und allgemeine Verwaltungsaufgaben. Kerstin Stutz kommt aus dem Hotelfach, hat bereits im Gesundheitswesen und als Praxismanagerin gearbeitet und bringt vielfach ehrenamtliche Erfahrung aus der Jugendverbandsarbeit mit.

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am 20.07.2018 - 12:26 Uhr

Der Landesjugendring Rheinland-Pfalz führt seit 1. Dezember 2017 mit mehreren engagierten Mitgliedsverbänden das Projekt „Gemeinsam in die Zukunft – interkulturelle Öffnung der Jugendverbände in Rheinland-Pfalz“ durch.

Die erste Fachtagung des Projektes wird am 01.12.2018 von 10 bis 15 Uhr im Don Bosco Haus in Mainz stattfinden.

Das Projekt wird mit der Laufzeit von drei Jahren vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) gefördert und mittels einer Koförderung des Ministeriums für Familie, Frauen, Jugend, Integration und Verbraucherschutz (MFFJIV) des Landes Rheinland-Pfalz, durchgeführt.

Das Projekt besteht aus drei Säulen:

1. Die haupt- und ehrenamtlich Tätigen in Jugendverbänden werden für die praktische Arbeit mit geflüchteten jungen Menschen sowie mit jungen Menschen mit Migrationshintergrund qualifiziert.

Dies umfasst den Erwerb interkultureller Kompetenzen; Sensibilisierung in Bezug auf eigene Vorurteile, Ausgrenzungstendenzen und Alltagsrassismen; Überwindung sprachlicher Barrieren u.v.m.

2. Die Strukturen und Angebote der Verbände werden gemeinsam besprochen und gegebenenfalls verändert, um geflüchteten jungen Menschen und jungen Menschen mit Migrationshintergrund eine stärkere Teilhabe zu ermöglichen.

Die Prozesse fokussieren die Reflexion des eigenen verbandlichen Leitbildes, der eigenen Verbandsstrukturen und der Auseinandersetzung mit der zukünftigen Entwicklung des jeweiligen Verbandes bezüglich der Offenheit für junge geflüchteten Menschen und junge Menschen mit Migrationshintergrund, im Verband aktiv zu werden.

3. Die Beteiligung junger geflüchteter Menschen an Angeboten der Jugendverbände sowie die Selbstorganisation junger geflüchteter Menschen soll gestärkt werden.

Zum einen sollen junge geflüchtete Menschen und junge Menschen mit Migrationshintergrund darin unterstützt werden, an bestehenden Angeboten der Jugendarbeit teilzunehmen. Weiterhin sollen sie unterstützt werden, sich selbst für ihre Interessen einzusetzen, z.B. durch Selbstorganisationen.

Veranstaltungen und Schwerpunkte im Jahr 2018:

Im Januar 2018 fand das erste Treffen mit den am Projekt interessierten Mitgliedsverbänden statt, erste Bedarfe wurden identifiziert werden. Im Laufe des Jahres finden insgesamt vier Projektgruppentreffen statt, in deren Rahmen kontinuierlich an Themen und Bedarfen von Weiterbildungsangeboten, Fragen der Organisationsentwicklung und der Kontaktaufnahme mit Migrant*innenjugendselbstorganisationen gearbeitet wird.

Hier ein Foto des Auftakt-Treffens:

Foto GidZ

Am Samstag, den 1.12.2018 wird von 10 bis 15 Uhr im Don Bosco Haus in Mainz die erste Fachtagung des Projektes durchgeführt.

Die Fachtagung ist offen für Haupt- und Ehrenamtliche

aus den am Projekt beteiligten Jugendverbänden

aus weiteren interessierten Jugendverbänden und Jugendringen

aus Beratungs- und Bildungsträgern für Migrant*innen

von Migrant*innenjugendselbstorganisationen
und weiteren am Thema Interessierten


Neben eines Fachvortrages von Sabrina Brinks (Institut für sozialpädagogische Forschung Mainz) zur Lebenssituation junger Geflüchteter und Jugendlicher mit Migrationshintergrund wird ein Schwerpunkt auf der Ausarbeitung konkreter Fragestellungen der Haupt- und Ehrenamtlichen liegen.

Bei inhaltlichen oder organisatorischen Fragen zu Projekt oder Fachtagung wenden sie sich bitte an die zuständige Projektreferentin Andrea Michel-Schilling (E-Mail: michel-schilling@ljr-rlp.de, Telefon: 06131/960206)

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06.07.21 / Pressemeldung Der Wegfall der Corona-Testpflicht für Kinder bis 14 Jahre entbindet uns nicht von der Verantwortung!

Am vergangenen Freitag, 02. Juli entfiel im Rahmen der 24. Corona Bekämpfungsverordnung die Testpflicht für Kinder bis einschließlich 14 Jahre in Rheinland-Pfalz.

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16.06.21 / Pressemeldung Podcast zum Thema Adultismus: 5 Fragen in 5 Minuten an 5 junge Menschen

Der Landesjugendring Rheinland-Pfalz veröffentlicht in den kommenden Wochen, fünf  Podcast-Folgen zum Thema Adultismus. Dabei beantworten fünf junge Menschen, die in der Jugendarbeit aktiv sind, die eine Ausbildung machen oder die die Universität besuchen, fünf Fragen zu ihren persönlichen Mitbestimmungsmöglichkeiten in unserer Gesellschaft.

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10.06.21 / Pressemeldung Jugendministerium erhöht Förderung für soziale Bildung

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01.06.21 / Pressemeldung Heute ist internationaler Kindertag!

Der Landesjugendring Rheinland-Pfalz macht zum heutigen, internationalen Kindertag wiederholt darauf aufmerksam, dass die Bedürfnisse und Rechte von Kindern und Jugendlichen während der Pandemie oftmals in Vergessenheit geraten sind. Junge Menschen mussten sehr früh und bis heute sehr starke Einschränkungen hinnehmen. Sie hatten und haben in der Corona-Politik kaum Priorität.

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Fragen an die Kandidat*innen

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

alle Kinder und Jugendlichen haben – in Grundgesetz sowie im Kinder- und Jugendhilfegesetz verankerte – Rechte auf Bildung, Beteiligung, vollständige und gleichberechtigte Teilhabe, Inklusion, Förderung und Schutz, unabhängig von ihrer sozialen oder kulturellen Herkunft, Ethnie, Religion, ihres Geschlechts, Alters oder ihrer sexuellen Identität.

Der Landesjugendring Rheinland-Pfalz tritt seit seiner Gründung konsequent gegen Ausgrenzung und Diskriminierung sowie für eine demokratische, solidarische und friedliche Gesellschaft ein. Nationalistisches und rassistisches Gedankengut steht unseren Bemühungen um eine Gesellschaft, in der sich Jeder und Jede frei entfalten kann und die gleichen sozialen und politischen Rechte genießt, völlig entgegen. Die aktuelle Enttabuisierung menschenverachtender Einstellungen – also der Abwertung bestimmter Gruppen von Menschen gegenüber anderen – besorgt uns zutiefst, weswegen wir uns der politischen Auseinandersetzung mit rechspopulistischem Gedankengut stellen, wo immer dies notwendig ist.

Die öffentlichen Ausgaben für Jugendarbeit stagnieren seit Jahrzehnten. Gemessen an den Gesamtausgaben für die Jugendhilfe geht der Anteil der Ausgaben für Jugendarbeit immer weiter zurück und liegt aktuell in Rheinland-Pfalz bei 3,4 %. Damit liegen wir klar unter dem Bundesdurchschnitt. Zusätzlich gilt vermehrt das Argument der „Einhaltung der Schuldenbremse“, was dazu führt, dass existenziell notwendige Investitionen für die Erhaltung und den dringend nötigen Ausbau der Infrastruktur der Jugendarbeit nicht getätigt werden.

Die Jugend ist unsere Gegenwart und unsere Zukunft und genau deshalb ist es so wichtig, unsere Kinder und Jugendlichen in Entscheidungsprozesse einzubeziehen. Ob im Land oder in der Kommune, alle politischen Entscheidungen haben klare Auswirkungen auf die Lebensbereiche unserer Kinder und Jugendlichen und genau deshalb muss man mit ihnen anstatt über sie reden.

Und wie sonst erhalten sie die Chance, sich zu mündigen Bürgerinnen und Bürgern zu entwickeln? Darüber hinaus müssen wir ihnen aber auch Freiräume schaffen, in denen sie sich selbstständig entwickeln und sich ihren eigenen Weg erarbeiten können.

Wir als Landesjugendring sind die Lobby für Kinder und Jugendliche. Wir sind die Arbeitsgemeinschaft der Jugendverbände in Rheinland-Pfalz und setzen uns für ein kinder- und jugendgerechtes Aufwachsen und ein gutes gesellschaftliches Miteinander ein.

Im Rahmen unserer Landtagswahl-Kampagne „Deine Stimme entscheidet“ haben wir den Kandidatinnen und Kandidaten zur Landtagswahl jugendpolitische Fragen aus den Themenbereichen Haltung zeigen, Politische Bildung, Wahlalter 16, Digitalisierung und Förderung von Jugendarbeit gestellt. Einerseits zur Sensibilisierung für die Probleme der Kinder- und Jugendarbeit und andererseits natürlich auch, um die Verantwortlichen der Politik in der nächsten Legislaturperiode an ihren gegebenen Antworten zu messen.

Wir bedanken uns herzlich bei allen Landtagskandidatinnen und Landtagskandidaten, die sich Zeit genommen haben, unsere Fragen zu beantworten.

So, nun viel Spaß beim Stöbern und Nachschlagen.

Volker Steinberg, Maria Leurs, Sascha Zink und Kira Brennemann
Vorstand des Landesjugendringes Rheinland-Pfalz

Laut zweitem Kinder und Jugendbericht des Landes Rheinland-Pfalz (Respekt! Räume! Ressourcen! Auf den Seiten 119/ 120) ist der prozentuale Anteil der Mittel für Jugendarbeit an den Jugendhilfeausgaben weiter gefallen (von 4,6 % in 2009 auf 3,7% in 2012). Welche Maßnahmen werden Sie ergreifen um diesen Trend umzukehren?

Erlebte Beteiligung erhöht das Vertrauen in die Demokratie. Wie werden Sie die Möglichkeiten der Beteiligung von Kinder und Jugendlichen verbessern – in der Kommune und auf Landesebene?

Diskriminierende und menschenfeindliche Ideologien bedrohen mehr und mehr unsere Gesellschaft, besonders den Zusammenhalt und unsere Demokratie. Wie stärken Sie unsere Demokratie und wie bekämpfen Sie Populismus und Rassismus? Wie beschützen Sie die Menschen, die Haltung zeigen und sich für unsere Demokratie einsetzen?

Politische Bildung und Demokratiebildung von und mit Kindern und Jugendlichen stärken, außerschulisch und schulisch. Wie geht das?

Was halten Sie von einem kostenlosen Bildungsticket für junge Menschen in Ausbildung, Schüler*innen, Freiwilligendienstleistenden und Jugendleiter*innen Card-Inhaber*innen (JuLeiCa)?

Die 17 Nachhaltigkeitsziele der UN sind richtungsweisend für unsere Zukunft. Welches dieser Ziele werden Sie in der nächsten Wahlperiode umsetzen. Wie wollen Sie ganz konkret anfangen?

Jugend ist digital, Kommunikation ist digital. Welche Maßnahmen werden Sie ergreifen um Digitalisierung auszubauen, Schule digitaler zu machen und die Kommunikation der Jugend anzuerkennen und gleichzeitig zu schützen?

Wie steht es um die Klimagerechtigkeit in diesem Land? Wann wachsen die Ressourcen für Politische Bildung und Demokratiebildung? Wie halten sie es mit einem kostenlosen Bildungsticket für junge Menschen in Ausbildung, Schüler*innen, Freiwilligendienstleistenden und Jugendleiter*innen Card-Inhaber*innen (JuLeiCa)? Wann unterstützen Politiker*innen zivilgesellschaftliche Institutionen in ihrem Kampf für ein lebendiges, demokratisches Zusammenleben? Wie erhalten junge Menschen Zugang zu digitaler Infrastruktur?

Antworten aus den Landesverbänden Rheinland-Pfalz

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Jugendverbände sind Werkstätten der Demokratie. Nicht nur durch die ihnen innewohnenden partizipativen Strukturen, ihre Grundelemente der Selbstorganisation, Freiwilligkeit, Toleranz und Lernfeld für ein soziales Miteinander. Auch im Rahmen von Veranstaltungen und Projekten der politischen Jugendbildung wird das thematische Ziel der Demokratieentwicklung verfolgt, beispielsweise durch die theoretische und praktische Auseinandersetzung mit gesellschaftlicher Teilhabe, durch die Entwicklung der Kompetenz zum Verständnis und zur kritischen Hinterfragung gesellschaftlicher Strukturen und Zusammenhänge, durch die Auseinandersetzung mit ausgrenzenden und intoleranten Strukturen und Verhaltensweisen – um nur einige thematische Felder der politischen Jugendbildung in Jugendverbänden zu nennen.

Themen und Inhalte der Politischen Bildung können gesellschaftliche, weltweite und auch persönliche Fragestellungen in ihrer Verknüpfung und ihren gegenseitigen Bedingungen sein. Politische Bildung ist dabei nicht im engen Sinne „auf Politik bezogene Bildung“ zu verstehen, sondern in einem umfassenderen Sinn. Alle weiteren Informationen findet ihr in den Förderrichtlinien Politische Bildung.

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Mehr Ressourcen für Politische Bildung und Demokratiebildung für Kinder und Jugendliche!

Wir machen uns stark für Vielfalt und Offenheit und stellen uns Rassismus, Sexismus, Antisemitismus, und anderen Formen der Ausgrenzung entgegen. Um sich gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit einsetzen zu können, brauchen Träger der Jugendarbeit Ressourcen und Unterstützung in einer starken Zivilgesellschaft, die sich nachhaltig für Toleranz und ein friedliches Miteinander einsetzt.

  • Wir fordern eine schrittweise, jährliche Erhöhung der Tagesfördersätze für Maßnahmen der politischen Jugendbildung sowie Schulung Ehrenamtlicher in der Jugendarbeit um jeweils einen Euro, beginnend mit 8 Euro pro Tag und Teilnehmende und vorläufig endend mit 10 Euro im Jahr 2022.
  • Wir fordern die Stärkung der politischen Bildung, der Gedenkarbeit und des Netzwerkes für Demokratie und Courage e.V.. Um konstruktiv am gesellschaftlichen Leben teilhaben zu können, ist es notwendig, Haltung zu entwickeln und zu zeigen.

 

 

Kampagne 7 Wochen - 7 Tage - 7 Themen zur Landtagswahl 2021

Ich habe zwar keine Blumen für Dich und auch keine Pralinen.  

Aber zum heutigen Valentinstag möchte ich Dir gerne sagen, wie sehr ich Dich mag. 

Wir haben ein paar wilde Zeiten erlebt und schon eine lange Geschichte zusammen. 

 Es war auch keine Liebe auf den ersten Blick. Wir haben etwas Zeit gebraucht,  

uns aneinander zu gewöhnen.  

Aber wenn ich jetzt an Dich denke,  

will ich mir gar nichts anderes mehr vorstellen.  

Bei Dir kann ich sein wie ich bin und bei Dir kann ich immer sagen was ich denke.  

Wir respektieren uns gegenseitig, auch wenn wir mal ganz anderer Meinung sind.  

Oh ja, wir haben auch manchmal ganz schön Streit. 

Aber auch wenn es oft echt zäh ist und dauert:  

wir finden immer zusammen einen Kompromiss.  

Es ist schon etwas in die Jahre gekommen und manche fragen sich,  

ob das noch so passt mit uns. Ich finde aber,  

Du bist immer noch genauso schön wie am ersten Tag und ich mag Dich jedes Jahr mehr. 

Liebe Demokratie. Bleib genauso wie Du bist!  

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am 06.07.2021 - 11:16 Uhr

Am vergangenen Freitag, 02. Juli entfiel im Rahmen der 24. Corona Bekämpfungsverordnung die Testpflicht für Kinder bis einschließlich 14 Jahre in Rheinland-Pfalz.

Der Landesjugendring ruft die Jugendverbände trotzdem dazu auf, an der Teststrategie des Landes und den Vorgaben des aktuellen Hygienekonzept für die Jugendarbeit festzuhalten und die jungen Menschen unter 14 Jahre, die an Ferienangeboten und Maßnahmen teilnehmen, weiterhin regelmäßig zu testen.

Bisher hält das Ministerium für Familie, Frauen, Kultur und Integration Rheinland-Pfalz an der Möglichkeit des Zuschusses für Tests weiterhin fest, auch für Kinder bis 14 Jahre. Der Landesjugendring Rheinland-Pfalz unterstützt dies und betont in diesem Zusammenhang, die Wichtigkeit des Testens.

Volker Steinberg, Vorsitzender des Landesjugendringes Rheinland-Pfalz, präzisiert: „Es ist uns ein wichtiges Anliegen gemeinsam dafür zu sorgen, dass alle Ehrenamtlichen, alle Teilnehmenden und somit auch deren Eltern den besten Schutz gegen Infektionen erhalten. Gleichzeitig möchten wir die Angebote in den Ferien so sicher wie möglich gestalten. Uns leitet der Gedanke, gute Angebote für Kinder und Jugendliche zu machen und gleichzeitig alles dafür zu tun, dass sich die Pandemie nicht weiter ausbreitet. Wir verstehen uns als Teil der Corona-Bekämpfungsstrategie und raten den Jugendverbänden daher, zur Sicherheit aller Beteiligten dringend dazu, alle Teilnehmenden auch in Zukunft regelmäßig zu testen.“

Der Landesjugendring Rheinland-Pfalz unterstützt ausdrücklich, dass das Jugendministerium die Bezuschussung des Testens auch für junge Menschen unter 14 Jahren aufrechterhält und ist dankbar, dass das Ministerium hier für mehr Sicherheit sorgt.

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am 11.03.2021 - 14:10 Uhr

Der Landesjugendring Rheinland-Pfalz spricht sich gegen die Überlegungen für eine Kürzung der Schulferienzeiten im Jahr 2021 wegen der Corona Pandemie aus!

Die allermeisten Kinder und Jugendlichen unterstützen die Regelungen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie. Zahlreiche Studien belegen, dass sich Kinder und Jugendliche an die Corona-Regelungen halten, wie beispielsweise die TUI Studie (Junges Deutschland in Zeiten von Corona, TUI Stiftung, 2020). Kinder und Jugendlichen haben in der Zeit der Kontaktbeschränkungen ihre gewohnten Orte des Austauschs mit ihrer Peergruppe verloren. Sie machen Erfahrungen der Einsamkeit, die Kontakte mit Gleichaltrigen, die sie dringend für ein gelingendes Aufwachsen brauchen, fallen nach wie vor weg. Die psychische Gesundheit junger Menschen leidet. Laut der COPSY-Studie (Corona und Psyche, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, 2020) fühlen sich 71% der befragten Kinder und Jugendlichen durch die Corona Krise belastet.

Trotzdem reagieren junge Menschen mit Solidarität und Verantwortungsbewusstsein auf die Regelungen der Pandemiebekämpfung. Gleichzeitig erhöhen sich die Anforderungen an Kinder und vielleicht noch mehr an Jugendliche durch Homeschooling, Zukunftsangst, fehlende Übergänge und nicht umsetzbare Pläne wie zum Beispiel ein Auslandsjahr oder ein Schüler*innenaustausch.

Volker Steinberg, Vorsitzender des Landesjugendringes Rheinland-Pfalz appelliert an die Landesregierung: „In dieser Situation über eine eventuelle Sommerferienkürzung nachzudenken, ist das völlig falsche Signal. Nehmen Sie bitte Kinder und Jugendliche ganzheitlich wahr und berücksichtigen sie ihre Bedürfnisse", mahnt Steinberg und ergänzt, „Sie sind nicht lediglich Schüler*innen, sie sind junge Menschen, die ihre Entwicklungsaufgaben meistern müssen, die nicht immer im Fokus bei Corona-Maßnahmen standen. Sie haben bisher mehrheitlich die Regeln der Corona-Pandemie eingehalten, ohne mitentscheiden zu können. Wir sollten ihnen ihre Schulferien lassen."

Der Landesjugendring Rheinland-Pfalz (LJR-RLP) ist der Zusammenschluss von mehr als 20 Jugendverbänden in Rheinland-Pfalz. Gemeinsam erreichen wir ca. 200.000 Kinder und Jugendliche. Der Landesjugendring vertritt die Interessen von Kindern und Jugendlichen gegenüber Politik und Gesellschaft. Weitere Informationen und Aktuelles unter www.ljr-rlp.de oder bei Facebook, Instagram und Twitter.

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Jugendverbände sind die wichtigsten Träger der Jugendarbeit und decken ein weites Spektrum wertegebundener Jugendarbeit ab. Die Jugendverbände in Rheinland-Pfalz erreichen mit ihren Angeboten jährlich rund 200.000 Kinder und Jugendliche. Ihre Arbeit wird auch von der gesetzgebenden Instanz als besonders förderungswürdig angesehen und steht daher unter einem eigens definierten gesetzlichen Schutz.

So heißt es im Kinder- und Jugendhilfegesetz:

"Die eigenverantwortliche Tätigkeit der Jugendverbände und Jugendgruppen ist unter Wahrung ihres satzungsgemäßen Eigenlebens (...) zu fördern" (§ 12 des SGB VIII/Kinder- und Jugendhilfegesetz).

Jugendverbandsarbeit als Teil der Jugendarbeit soll laut Kinder-und Jugendhilfegesetz  Kinder und Jugendliche "zur Selbstbestimmung befähigen und zu gesellschaftlicher Mitverantwortung und zu sozialem Engagement anregen und führen" (§ 11 SGB VIII). Jugendverbände setzen diesen Auftrag in ihrer jeweils eigenen Weise um. Die Mitgliedsverbände im Landesjugendring unterscheiden sich zwar in der Ausrichtung ihrer konkreten Arbeit, allen gemeinsam ist jedoch die Förderung des Aufwachsens junger Menschen im Sinne demokratischer, sozialer und persönlicher Bildung.

Jugendverbände werden getragen durch ehrenamtliches Engagement und sind damit eine der wichtigsten Säulen der Zivilgesellschaft. Gemeinsame Prinzipien wie Selbstorganisation, Partizipation, Freiwilligkeit und Selbstbestimmung sind wesentliche Elemente der Jugendverbandsarbeit und bieten in dieser Kombination ein einmaliges Lern- und Orientierungsfeld, sodass die Bedeutung der Jugendverbände auch als Bildungstragende für eine Vielzahl an sozialen und persönlichen Kompetenzen zunehmend von der Öffentlichkeit wahrgenommen wird.

Unsere Mitgliedsverbände sind:

Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend

Kaiserstraße 37
55116 Mainz
06131 25 05 215
Email
http://www.aej-rlp.de

Arbeitsgemeinschaft der Landjugendverbände


Weberstraße 9
55130 Mainz
06131 62 05 60
Email Rheinhessen-Pfalz; Email Landjugend RLN
https://www.lj-rheinhessenpfalz.de; https://landjugend-rln.de/

 

Bund der Deutschen Katholischen Jugend

Webergasse 11
67346 Speyer
06232 10 23 31
Email
https://www.bdkj-rlp.de

Bund Deutscher PfadfinderInnen

Viktoriaplatz 1
55444 Waldlaubersheim
06707 96 00 36
Email
http://www.bdp-rlp.de

BUNDjugend

Hindenburgplatz 3
55118 Mainz
06131 62 70 60
Email
https://www.bundjugend-rlp.de

Deutsche Beamtenbundjugend

Adam-Karrillon-Straße 62
55118 Mainz
Email
http://www.dbbj-rp.de

Deutsche Jugend in Europa

Irina Zhukovskyy
Rotkehlchenweg 8
55126 Mainz
Email
https://www.djo.de

Deutsche Wanderjugend

Florian Grauwickel
Mittelstraße 2
66506 Maßweiler
0171 65 38 836
Email
https://wanderjugend-rlp.de

DITIB Landesjugendverband

Rheingauwall 1
55122 Mainz
06131 37 33 03
Email
https://ditib-rlp.de/Landesjugendverband/

Jugend der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft

Bergstraße 18
56332 Lehmen
02607 96 31 30
Email
https://rheinland-pfalz.dlrg-jugend.de

Jugend des Deutschen Alpenvereins

Katja Becker
Am Hesselborn 76
66292 Riegelsberg
06806 30 69 53
Email
https://www.jdav-rlp-saar.de

Jugend des Deutschen Gewerkschaftsbundes

Kaiserstraße 26-30
55116 Mainz
06131 28 16 37
Email
https://rheinland-pfalz-saarland-jugend.dgb.de

Jugendfeuerwehr

Lindenallee 41-43
56077 Koblenz
0261 97 43 450
Email
http://jf-rlp.de

Jugendrotkreuz

Mitternachtsgasse 4
55116 Mainz
06131 28 28 12 13
Email
https://www.jrk-rlp.de

Jugendwerk der Arbeiterwohlfahrt

Dreikaiserweg 4
56068 Koblenz
0261 30 06 152
Email
https://jugendwerk-rheinland.de

Jugendwerk Evangelischer Freikirchen

Horst Hilgert
Goethestraße 12
55494 Rheinböllen
06764 40 44
Email
https://www.jef-rlp.info

LAG der Clubs Behinderter und ihrer Freunde

Münchener Straße 5
76829 Landau
06341 98 76 00
Email
https://www.cbf-suedpfalz.de

Landesmusikjugend

Im Handwerkerhof 1
54338 Schweich-Issel
06502 93 60 158
Email
https://www.lmj-rlp.de

Naturfreundejugend

Ebertstraße 22
67063 Ludwigshafen
0621 62 46 47
Email
https://rlp.naturfreundejugend.de/

Naturschutzjugend im NABU

Frauenlobstraße 15-19
55118 Mainz
06131 14 03 927
Email
http://www.naju-rlp.de

Ring Deutscher Pfadfinderinnenverbände

Am Fort Gonsenheim 54
55122 Mainz
06131 25 36 43
Email
https://www.pfadfinden-in-deutschland.de

Ring deutscher Pfadfinderverbände

Stadtgrabenstraße 25a
67245 Lambsheim
06233 21 95 5
Email
https://www.pfadfinden-in-deutschland.de

Solijugend

Sven Lippert
Kurfürstenstraße 33
55118 Mainz
Email
https://solijugend.de

Sozialistische Jugend Deutschlands - Die Falken

Romano-Guardini-Platz 1
55116 Mainz
06131 90 15 489
Email
https://www.falken-rlp.de

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